Das Marketing Canvas

susanne trautmann marketing canvas

TL;DR

Susanne Trautmann stellt ihr Template f├╝r starke Go-To-Market Strategien vor: das Marketing Canvas. Die Top 3 Learnings aus ihrem Vortrag:

  1. In 9 Schritten zu maximaler Klarheit: Um ein wirklich komplexes Problem zu l├Âsen, bzw. ein anspruchsvolles Produkt zu verstehen, gibt es keine Abk├╝rzung. Wir m├╝ssen es einmal aus einer 360-Grad Perspektive betrachten, um eine ganzheitliche L├Âsung zu erarbeiten. Die gute Nachricht: Durchl├Ąuft man das Marketing Canvas, liegt die L├Âsung quasi auf der Hand und wir m├╝ssen keinen Schritt mehr als notwendig machen.
  2. Lernen, die richtigen Fragen stellen: Wenn Marketer nicht lernen die richtigen Fragen zu stellen, erhalten sie zu viele ├╝berfl├╝ssige Informationen. Die Gefahr w├Ąchst, dass wir irrelevanten Content produzieren. Unsere Botschaften verw├Ąssern dann und durchdringen den Markt nicht, eine klare Abgrenzung zum Wettbewerb ist dann unm├Âglich.
  3. Alles Wichtige geh├Ârt auf einer Seite: Mit dem Marketing Canvas k├Ânnen wir gehirngerechte Informationen erfassen. Das Template mit 9 Feldern ist im Querformat angelegt. Das entspricht nicht nur dem Sichtfeld des menschlichen Auges, sondern erm├Âglicht auch bessere assoziative Denkprozesse. Dabei wird unser Gehirn zum Querdenken animiert, erkennt neue Zusammenh├Ąnge und entwickelt bessere Ideen.

Unsere Expertin: Susanne Trautmann

B2B Marketing Beraterin

Susanne Trautmann ist B2B Marketer mit einer gro├čen Leidenschaft f├╝r komplexe Produkte und Technologien. 2007 hat sie ihre Karriere in der Automobilzulieferindustrie gestartet, heute untersucht sie die Erfolgsfaktoren f├╝r Marketing und Kommunikation in der dynamischen 3D-Druck-Industrie. Weil Schnelligkeit der Schl├╝ssel ist, um neue Ideen auf dem Markt zu testen, hat Susanne das Marketing Canvas entwickelt. Im Oktober 2020 hat sie sich als freie Beraterin nebenberuflich selbstst├Ąndig gemacht und begleitet Unternehmen bei der Entwicklung ├╝berzeugender Go-To-Market Strategien. Im November erscheint das B2B Marketing Guidebook im Springer Verlag, indem Susanne als Co-Autorin ihr Wissen rund um das Marketing Canvas methodisch zusammengefasst hat.

Essentials


Social Media

Susanne Trautmann auf LinkedIn und auf Xing

Was sind deine drei Lieblings-Tools?

Abgesehen von Canva, Evernote und Trello (die vermutlich jeder kennt):

1. Placeit: Ein Designtool, mit dem man leicht und unkompliziert Logos, Videos und Mockups entwickeln kann. Obwohl Placeit vor allem mit Templates arbeitet, sind der Kreativit├Ąt keine Grenzen gesetzt.

2. Zest: Eine Plattform f├╝r kuratierte Marketing-Tipps von Marketern f├╝r Marketer. Das Plug-in f├╝r Zest gibt es f├╝r alle relevanten Browser. Ich nutze es als Startseite, um Inspiration f├╝r die Themenbereiche zu finden, die mich am meisten interessieren und bewegen.

3. Flaticon: Um eigene Ideen f├╝r andere verst├Ąndlich zu visualisieren, sind Symbole extrem n├╝tzlich ÔÇô vielleicht sogar essenziell. Auf Flaticon findet ihr eine unendliche F├╝lle an Icons und Symbolen f├╝r jeden Kontext. Die Dateien k├Ânnen in verschiedenen Formaten ausgegeben und an individuelle Farbw├╝nsche angepasst werden.

Wem sollte man auf Social Media folgen:

  • Gunter Dueck: Einer der inspirierendsten Querdenker unserer Zeit
  • Dr. Kerstin Hoffmann: Kerstin teilt wertvolle Gedanken rund um Positionierung und Kommunikation, ich mag vor allem ihren Vlog ÔÇ×Zur Lage der KommunikationÔÇť, der jeden Freitag erscheint.
  • Sascha Tobias von Hirschfeld: Sascha ist ein Kommunikations-Profi, der ebenfalls mit einem Canvas Modell arbeitet: dem Value Proposition Canvas. Er hat einen spannenden Blick auf die Welt des B2B Marketings, der zum Nachdenken anregt.

Welches Buch / Blog / Podcast kannst du jedem empfehlen?

Das Video unseres Meetups

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Transkript

[00:00:01.430]
So, die Aufzeichnung l├Ąuft. So ich m├Âchte mich kurz nochmal ordnungsgem├Ą├č vorstellen, f├╝r ganz viele neue Teilnehmer.

[00:00:15.590]
Wir machen das Meetup jetzt mittlerweile seit ich glaube seit 4 Jahren, aber ich seh immer wieder neue Gesichter, was mich sehr sehr freut. So, dazu teile ich nochmal kurz meinen Bildschirm. Auf dass das klappen m├Âge. Aber auch die Louisa im Warteraum, die lassen wir auch noch rein, wunderbar. So seht ihr meinen Bildschirm. Ja, danke. Ja, ich m├Âchte euch kurz hier begr├╝├čen, und kurz auch nochmal zum Thema Growth Hacking Growth Marketing erkl├Ąren. Meine Wenigkeit ist Tomas Herzberger.

[00:00:52.270]
Ich hatte schon gesagt, dass was ihr hier seht, das ist nicht mein Name, sondern das sie ist mein Name. Das war ein kleiner Spa├č meiner Eltern gewesen, die es mir dadurch recht schwer machen, mich immer vorzustellen. Aber solltet ihr noch Fragen zu dem Thema haben, k├Ânnt ihr mich sehr gerne auf LinkedIn empfinden. Mit Tomas Herzberger ohne H.

[00:01:10.850]
Ich m├Âchte euch eine kurze Geschichte zum Eingang erz├Ąhlen, bevor wir dann gleich zu unserer gro├čartigen Speakerin heute Abend kommen, und diese Geschichte ist der eines kleinen deutschen mittelst├Ąndischen Unternehmens im Bereich Produktion, denen es eigentlich ganz gut geht, die hervorragende Produkte haben, ein kleiner Weltmarktf├╝hrer sind und ganz tolle Ingenieure in der Company haben, aber nicht wirklich viel Marketing-Unterst├╝tzung, und die Aufgabe der 1-2, meistens sind es Damen, in diesem Fall, im Marketing ist es, den Vertrieb zu unterst├╝tzen durch Messe, durch Brosch├╝ren, durch die Website, auch HR um die Stellenanzeigen zu schalten.

[00:01:47.840]
Und wir gehen nach dem Mantra vor: Blo├č nichts falsch machen und alles geht so seiner Dinge. Bis dann eines Tages doch jemand mal an eine Fortbildung geht und am n├Ąchsten Tag dann wiederkommt.

[00:01:59.750]
Was dann hierzu f├╝hrt [spielt Moana-Video ab].

[00:02:24.060]
Vielleicht kennt ihr das, wenn nicht: Gl├╝ckwunsch. Ich hatte es in meiner Vergangenheit schon h├Ąufiger, dass ich bei Unternehmen war, wo es tats├Ąchlich war: alles was Neu ist, ist erstmal b├Âse, ist eine Bedrohung, eine Bedrohung des Status quo. Und bleib mir fort davon. Dabei w├Ąre es jetzt dringend an der Zeit, mal neu zu denken, innovativer zu denken. Denn mittlerweile hat auch durch die digitale Transformation ein gro├čer Wechsel stattgefunden. Wir reden nicht mehr von Zielgruppen, wir reden immer mehr von Personas und wir stellen das Individuum mehr in den Vordergrund als die Gruppe.

[00:02:56.890]
Wir machen immer mehr Outbound Marketing, ├Ąh, wir machen immer weniger Outbound Marketing und st├Âren die Leute in ihrem Konsum vor dem Fernsehen, von ihren von ihrer Zeitschrift, ihrer Zeitung. Sondern wir machen immer mehr Inbound Marketing. Das hei├čt, wir kennen die Probleme unserer Personas und erstellen L├Âsungen in Form von Content, um die Leute anzulocken, auf unsere Webseite zu kommen. Dass uns nat├╝rlich nicht mehr nach den klassischen Media Pl├Ątzen, wie wir es Jahre und Jahrzehnte lang hatten, wo wir genau wussten, wenn ich meine Werbung im Fernsehen, im Radio oder in den Magazinen schalte, finde ich dann eine Zielgruppe zu einem mit einer hohen Wahrscheinlichkeit und zum guten Preis, sondern die Menschen werden immer mehr auch selbstst├Ąndig zum sogenannten Prosumers.

[00:03:40.220]
Das hei├čt, sie konsumieren nicht nur Medien, sie produzieren auch immer mehr. Und jeder von euch, der heute morgen ein Bild von seinem M├╝sli geteilt hat auf Instagram, ist in dem Moment auch im Kampf um Aufmerksamkeit. The Fight for Eyeballs getreten mit werbetreibenden Unternehmen. Das hei├čt, die Macht, die fr├╝her noch beim Werbetreiber war, beim Advertiser, ist jetzt mittlerweile beim Konsumenten, denn er entscheidet durch World of Mouth,  durch Bewertungen.

[00:04:07.790]
Aufschluss dar├╝ber, ob wir erfolgreich sind oder nicht. So, das ist schon schlimm und anstrengen genug und jetzt kommt eben auch noch Corona dazu und Corona hat daf├╝r gesorgt, dass bei vielen Unternehmen die digitale Innovation gerade mal drei, vier, f├╝nf Jahre nach vorne katapultiert worden ist oder werden musste. Also noch mehr Wechsel. Noch mehr neue Dinge, die man eigentlich nicht mag. Es tut sich sehr, sehr viel. Und deswegen ist es auch an der Zeit, im Marketing neue Wege zu gehen.

[00:04:39.010]
Und ich m├Âchte euch kurz erkl├Ąren, wie Growth Hacking euch dabei helfen kann. Growth Hacking ist drei Dinge. Es ist holistisch. Es ist ein agiler Lernprozess und es ist ein Mindset. Was meint das? "Customers don's see funnels". Da ist viel Wahres dran.

[00:04:55.990]
Am Kunden ist es ziemlich egal, ob jetzt gerade eine Awareness Phase ist oder Retention Phase. Hauptsache dein Produkt funktioniert gut und deine Marke sprich zu ihm. Er f├╝hlt sich gut abgeholt und deswegen reicht es eben nicht. Nur wenn wir nur die ersten zwei Schritte im Marketing Funnel betrachten, was klassischerweise die Aufgabe von Marketing in vielen Unternehmen ist, sondern wir m├╝ssen holistischer denken.

[00:05:18.370]
Wir m├╝ssen uns jede einzelne Stufe der Customer Journey anschauen und untersuchen, ob es nicht M├Âglichkeiten gibt, um Wachstum zu erzeugen. Da geht es n├Ąmlich auch darum, wie kann ich denn aus einem bestehenden Kunden einen gl├╝cklichen Stammkunden machen, der so happy ist mit meinem Service und meinen Produkten, dass er mich empfiehlt gegen├╝ber seinen Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern? Wie kann ich gerne den Bestandskunden einen Abseilen machen, um gerade jetzt in der Zeit noch mehr Umsatz zu generieren? Wie kann ich denn daf├╝r sorgen, dass er noch h├Ąufiger zu mir zur├╝ckkommt?

[00:05:48.520]
All diese Fragen stellt sich der Growth Hacking. Dann ist Growth Hacking auch noch ein Mindset, ├Ąh, ein Lernprozess und wer das sehr gut verinnerlicht hat, ist der Kollege hier. Der hat n├Ąmlich gesagt: "If you double the number of experiments you do per year, you are going to double your inventiveness". Was hei├čt das?

[00:06:08.990]
Je mehr wir experimentieren, je mehr wir Tests fahren, desto schneller lernen wir. Und das ist eine gro├če Chance, gerade auch f├╝r kleinere Unternehmen gegen├╝ber, die gro├čen Schiffen an zu stinken, die tats├Ąchlich nicht so agil sind, nicht so schnell sich bewegen k├Ânnen, weil sie viele b├╝rokratische oder technische oder selbstgemachte H├╝rden haben und deswegen nicht mal schnell eine Kampagne schalten k├Ânnen. Nicht mal schnell eine Landing Page ├Ąndern k├Ânnen. Nicht mal schnell ein Tool einsetzen, um die Benutzerbewegungen auf einer Website festzustellen, wie man es vielleicht braucht.

[00:06:41.960]
Wie Sie das in der Praxis aus. Im Growth Hacking Prozess. Wir fangen an mit einem Ziel, das wir uns definieren. Und wir sammeln Ideen. Wir sammeln Ideen, wie man dieses Ziel erreichen kann. Diese Ideen werden anschlie├čend bewertet. Denn wir wollen nicht alles mal machen und priorisiert, so dass wir genau wissen, mit welcher Idee wir starten, welche den H├╝tten den besten Quotienten hat aus Aufwand und potentieller Leistung und Ertrag, die wir dann haben. Und dann, wenn wir diese Idee testen und dieser Test.

[00:07:11.600]
Das ist ganz wichtig. Der muss nicht perfekt sein. Dieser Test muss nur pragmatisch sein. Innerhalb von 2-3 Wochen mit Bordmitteln.

[00:07:18.300]
Mit einfachen Mitteln wollen wir hier beweisen, ob diese Idee funktioniert. Das hei├čt nicht, dass wir da ein komplettes Haus bauen. Wir machen dadurch kein ganzes CRM neu auf. Wir machen dadurch keine riesen Kampagnen, der wir viel Geld reinstecken. Nein, wir machen nur einen kleinen Test innerhalb von 2, 3 Wochen, um danach zu analysieren. Haben wir denn unser Ziel erreichen k├Ânnen? Denn im Growth Hacking arbeiten wir wann immer m├Âglich Datenbasis.

[00:07:44.500]
Und dann schauen wir: Nach dieser Zeit haben wir unser Ziel erreicht. Wenn ja, wunderbar, dann skalieren wir. Wenn nicht, nicht ganz. Dann optimieren wir aber sagen Nee, das war einfach die falsche Ma├čnahme, die der falsche Kanal, der falsche Hack. Dann wird es einfach dokumentiert, sodass das Wissen nicht das Unternehmen verl├Ąsst und ich auch sp├Ąter, Monate sp├Ąter noch wei├č, was damals passiert worden ist. So unser Mantra ist deswegen Test. Learn. Repeat. 

Und Growth Hacking ist auch noch dar├╝ber hinaus, drittens, ein Mindset und ich finde, es hat Michelle Obama an ihrem Buch Becoming sehr, sehr sch├Ân formuliert, wo sie schreibt "Becoming isnt about arriving somewhere. I see it instead as forward motion, a means of evolving, a way to reach continously toward a better self. The journey doesn't end. Das hei├čt, ein Growth Hacker und ein Growth Hacking nutzendes Unternehmen ist immer danach bestrebt, besser zu werden, zu lernen.

[00:08:39.940]
Wie sieht es in der Praxis aus? Der Growth Hacker muss nat├╝rlich neugierig sein. Der muss Lust haben. Er muss auch relativ viel wissen, ist also eine Art Schweizer Taschenmesser. Der muss zum Beispiel die ganzen Fundamentals im Marketing kennen. Wie Segmentierung, wie Targeting, wie Positionierung. Er braucht aber auch die kreativen Skills, wie beispielsweise Copywriting, wie gutes Design funktioniert, die Grundlagen von UX Design. Er braucht auch Channel Knowledge. Dass er wei├č, wie funktioniert denn LinkedIn?

[00:09:09.630]
Wie funktioniert denn Facebook Advertising? Wie bin ich denn, ist meine Zielgruppe auf Reddit? Vielleicht muss ich...wie sieht denn da die Regeln, um da unterwegs zu sein? All das muss ja zumindest in Grundlagen kennen, um gut genug damit zu sein, um sich mit den Experten zu unterhalten. Und viertens muss er auch noch zumindest eine Ahnung haben, wie Tech und Entwicklung funktionieren.

[00:09:30.550]
Denn Growth Hacker sind relativ faul. Wann immer m├Âglich, automatisieren wir unsere Prozesse. Und nat├╝rlich denken wir auch viel in APIs, sodass wir Verkn├╝pfungen herstellen k├Ânnen zwischen einzelnen Plattformen. So, diese Person hat man nat├╝rlich nicht immer bzw. eigentlich relativ selten, aber das Sch├Âne ist ja, die meisten von uns haben ein gro├čes Team an der Hand und da sitzen die Spezialisten drin, die genau das k├Ânnen. Die kommen aus dem Vertrieb, aus Analytics, aus UX, aus der Produktmanagement oder aus dem Marketing.

[00:10:01.110]
Und wenn wir es schaffen, dass diese Menschen, diese Experten zusammenarbeiten, dann haben viele, viele Studien bewiesen, dass dadurch die Ergebnisse deutlich innovativer werden und man schneller vorankommt. Deswegen rei├čen wir hier die Silos ein, rei├čen die W├Ąnde ein und arbeiten gerne in einem Growth Team zusammen. Ja, das ist so der Anfang, wie wir ├╝ber Growth Hacking sprechen. Es gibt da noch ganz, ganz viele Hebel, die wir im Growth Hacking bedienen k├Ânnen. Ich zeige euch jemanden auf die Schnelle und die bedienen wir dann nacheinander und schauen, welche wir davon nutzen k├Ânnen, um Wachstum zu erzeugen.

[00:10:39.900]
So also zusammengefasst: Es ist eine Evolutionsstufe des traditionellen Marketings. Es ist ein Teamsport und wir versuchen eben, das Beste aus den Welten zu verbinden.

[00:10:51.960]
Warum erz├Ąhle ich euch jetzt ├╝ber Growth Hacking, Growth Marketing?

[00:10:55.500]
Der Grund daf├╝r ist, dass wir jetzt gleich eine wunderbare Speakerin haben, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, auch Unternehmen dabei zu helfen.

[00:11:06.390]
Erfolgreich am Markt argumentieren k├Ânnen und vorgehen k├Ânnen. So. Das mache ich genau so. Unsere n├Ąchste Speakering, die habe ich n├Ąmlich kennengelernt auf den B2B Marketing Days von marconomy in W├╝rzburg war es, wo sie ihren Marketing Canvas vorgestellt hat und sie hat das mit glaub ich mit Abstand hab ich das Sagen den besten Vortrag an diesem Tag gebracht und sich jeder im Raum war wirklich begeistert. Und ich glaube das Feedback auch im Nachhinein war so gro├č, dass sich unser Gast nach langer langer, ich glaube 13 Jahre korrigiere mich gerne gleich, Berufserfahrungen im B2B Marketing zumindest zum Teil jetzt selbstst├Ąndig gemacht hat, an dem Buch mitgeschrieben hat und jetzt gerade auch eben bei der ber├╝hmten Inbound Konferenz von Hubspot als Speakerin eingeladen ist. Deswegen freue ich mich sehr, dass sie heute Abend hier ist und hei├čt Herzlich willkommen!

[00:12:12.690]
Susanne Trautmann Vielen Dank, Tomas. Danke f├╝r die Einladung. Genau. Ich bin seit wirklich 13 Jahren in B2B Marketing aktiv und vor ziemlich genau einem Jahr bin ich mit diesem Marketing Canvas dann einfach so aus dem Bauchgef├╝hl raus an die ├ľffentlichkeit gegangen und war wirklich ├╝berrascht, wie sehr ich den Nerv getroffen habe. Ich hab immer gedacht, dass meine sehr spezifischen Probleme vor allem im Bereich 3D-Druck, indem ich aktiv bin so nerdig und nichig sind, dass eigentlich kein anderer B2B Marketer mit meinen Learnings etwas anfangen kann.

[00:12:44.580]
Aber es ist gar nicht so, wir haben alle sehr, sehr identische Probleme. Deswegen freue ich mich auch so, dass ich mit diesem Framework anderen Menschen helfen kann. Ich betrachte mich als eine Art Goldgr├Ąber, weil ich denke, in unseren Unternehmen gibt es unglaublich viele Sch├Ątze zu bergen. Und diese Erfahrung Sch├Ątze findet man halt nur, wenn man, wie du es eben grade erkl├Ąrt hast, die richtigen Partner um sich drumherum hat, die einen F├Ąhrten und Hinweise geben, wo man suchen darf und mit den richtigen Frameworks, um diese Learnings zu dokumentieren.

[00:13:16.130]
Und genau deswegen bin ich heute hier mit euch das Marketing Canvas vorstellen und in der n├Ąchsten halben Stunde w├╝rde ich euch einfach einen ├ťberblick geben. Ich werde euch zeigen, wie das Modell aufgebaut ist, was ihr machen m├╝sst, um erfolgreich zu sein. Und am Ende auch noch ein echtes Praxisbeispiel, das ich f├╝r das Buchprojekt aufgearbeitet habe. Ja, vorstellen. Und ich will jetzt einfach mal sagen Wir legen los. Ich teile meinen Monitor, als ihr Fragen habt.

[00:13:46.290]
├ťbrigens ein Hinweis k├Ânnt ihr gerne w├Ąhrenddessen im Chat stellen.

[00:13:50.040]
Wir werden die anschlie├čend nach dem Vortrag auch beantworten und auch danach habt ihr nochmal M├Âglichkeiten, das dann live in Persona zu machen.

[00:13:56.550]
Genau das ist mir total wichtig. Bitte stellt einfach eure Fragen. Ich m├Âchte, dass das so interaktiv m├Âglich ist und dass wir auch ins Gespr├Ąch kommen. K├Ânnt ihr meinen Screen sehen? Thomas Passt das alles? Noch nicht. Noch nicht. Ok. Dann. Ich wahrscheinlich ja. Aber jetzt ist wirklich super. Es ist klar. Ja, dann sag ich einfach direkt mit meinem Thema, was ich habe ich mich mal starten. Mit einer Frage will ich die Frage warum?

[00:14:29.100]
Wie z.B. Marketing eigentlich so unglaublich kompliziert geworden ist. Es war ja nicht immer so. Also das war vor 13 Jahren definitiv nicht so. Ich hab eine Theorie und bzw. es ist eher eine These und dazu mal ein Diagramm aufgezeichnet und ich w├╝rde euer Eindruck auch sehr interessieren. Also meine Theorie ist folgender, n├Ąmlich die meisten B2B Unternehmen stehen unter einem enormen Innovationsdruck und um wettbewerbsf├Ąhig zu bleiben, entwickeln sie st├Ąndig neue Produkte in immer k├╝rzeren Intervallen. Und das habe ich in diesen gestrichelten Linien versucht darzustellen.

[00:15:00.270]
Und w├Ąhrend diese Innovationszyklen schrumpfen, wachsen die Technologie und Produktportfolio immer weiter. Und dass stellt uns Marketer vor ganz extreme Herausforderungen. Denn um wirksame Marketingstrategien zu entwickeln, m├╝ssen wir nat├╝rlich die konkreten Schl├╝sselbotschaften identifizieren, wir m├╝ssen den Nutzen des Produktes verstehen. Und das erfordert ein tiefes technisches Verst├Ąndnis und Wissen dieser Komplexit├Ąt. Ab irgendeinem Punkt nicht mehr gewachsen, denn wir haben einfach nicht mehr die Zeit, dieses tiefe technische Verst├Ąndnis uns anzueignen. Hinzu kommt das sehe ich zumindest als ein Problem.

[00:15:37.440]
Das Marketer h├Ąufig von Anfang an die Produktentwicklung einbezogen werden und erst wenn die Produkte gelauncht werden dann eigentlich mit der Go-to-market Strategie beauftragt werden, wenn es eigentlich schon zu sp├Ąt ist. Unter hohem Zeitdruck versuchen wir dann, diese technischen Zusammenh├Ąnge zu begreifen, aber ertrinken eigentlich in einer Innovations Flut und dann kommt die Firefighting-Zone hier in rot markiert. Und wenn man sich da drin befindet, kann man definitiv das Big Picture nicht mehr sehen. Und das ist sehr tragisch.

[00:16:05.010]
Denn ich glaube darin liegt die Schl├╝ssel Aufgabe von uns Marketing. Wir m├╝ssen begreifen, was unsere Unternehmen ganzheitlich leisten und das auch kommunizieren k├Ânnen nach innen und nach au├čen und ganzheitliche Kommunikationsstrategien entwickeln k├Ânnen. Und mein Weg weg von diesem furchtbaren Firefighting Modus hin zu mehr Klarheit und Fokus war das Marketing Canvas. Das ist ein Template, das ich in den letzten Jahren selbst entwickelt habe, um auch unter Zeitdruck wirksame Kommunikationsstrategien entwickeln zu k├Ânnen. Darum geht's heute. Angefangen hat das alles bei mir 2016, im Sommer 2016.

[00:16:41.910]
Da ist der Ball ins Rollen gekommen. Da bin ich zum ersten Mal auf das Business-Modell Canvas gesto├čen. Das hat Alex Osterwalder entwickelt und das kennen sicherlich viele von euch. Ich denke, wir stimmen alle darin ├╝berein, dass herk├Âmmliche Businesspl├Ąne keine sch├Ânen Dokumente sind. Die sind umfangreich, m├╝hsam zu lesen und ja man rettet, sich am liebsten so weit weg wie m├Âglich, ein Businessplan lesen muss. Das Businessmodell Canvas hingegen erm├Âglicht es uns, die Schl├╝sselfaktoren dieses Gesch├Ąftsmodells ├╝bersichtlich darzustellen. Und gleichzeitig k├Ânnen wir sogar testen, ob eine Gesch├Ąftsidee unternehmerisch sinnvoll ist.

[00:17:17.050]
Und diese Idee, die hat mich von Anfang an begeistert. Ein Problem in Canvas Form zu betrachten, fand ich unglaublich faszinierend. Ich habe mich dann mit diesen Modellen besch├Ąftigt und ich habe gelernt, dass unser Gehirn radial denkt. Also unsere Gedanken. Die verlaufen nicht in einer starren Linie, sondern die Spring kreuz und quer und wir verkn├╝pfen st├Ąndig neue Fakten mit bekannten Eindr├╝cken zu neuen Gedanken. Das ist auch der Grund, warum wir Mindmaps m├Âgen und warum Mindmaps so unglaublich sinnvolle Tools f├╝r uns sind und das Business Model Canvas ist oder alle Canvas Modelle, sind es 16 zu 9 Format angelegt. Das entspricht n├Ąmlich dem Sichtfeld unseres menschlichen Auges. So kann man in diesem Canvas Information in Gehirngerechte Gedankenstrukturen ├╝bersetzen. Unser Gehirn wird quasi zum Querdenken animiert, wir erkennt viel leichter Zusammenh├Ąnge und entwickeln neue Ideen. Diese assoziativen Denkprozesse, die stattfinden, erm├Âglichen es uns dann vielleicht auch die Schl├╝ssel Botschaften zu identifizieren. Mir wurde also sehr schnell klar, dass Canvas l├Ąsst sich auf andere Problemfelder anwenden. Ich hab dann auch tats├Ąchlich in den letzten Jahren so viele andere Canvas Modelle kennengelernt.

[00:18:27.360]
Das Change Canvas, das Project Management Canvas kann, das Value Proposition Canvas und so weiter. Und all diese Canvases sind daher m├Âglich, weil es an sich eine grundlegende visuelle Denk Methode ist, die ├╝berall dort hilfreich ist, wo Komplexit├Ąt vereinfacht werden muss. Und deswegen finde ich es ist ein perfektes Tool f├╝r B2B Marketer. Ich m├Âchte ich jetzt mal mein Marketing Canvas zeigen, dass ist das Template. Es hat neun Felder. Es ist auch genau ihr Format im Querformat angelegt und ihr k├Ânnt hier alle eure Informationen, die wirklich wichtig sind rund um euer Produkt, eurer Technologie oder eure Dienstleistung in diesem Canvas unterbringen.

[00:19:09.540]
Felder 1 bis 7 die in der Storyline und Felder 8 bis 9 sind nur f├╝r das Projektmanagement gedacht. Diese neun Felder sind aus meiner pers├Ânlichen Erfahrung der letzten Jahre die Bausteine, die man braucht, um eine Big Picture Story zu entwickeln und daraus wiederum eine Go to Market Strategie zu entwickeln. Und ich stelle euch jetzt diese Felder im Schnelldurchlauf vor und es geht los mit dem Feld Nummer eins. Das ist die Herausforderung. Wir starten mit diesem Feld, weil alle darauffolgenden Felder auf die Herausforderungen aufbauen.

[00:19:43.430]
Produktideen werden immer scheitern, wenn sie am Markt vorbei entwickelt werden, weil sich niemand daf├╝r interessiert, weil sie eben kein echtes Problem l├Âsen. Er kennt ein echtes Problem daran, dass sich eure Kunden vor einem fast un├╝berwindbaren Hindernis befinden, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr selbst ├╝berwinden k├Ânnen. Das Problem k├Ânnen sie selber nicht l├Âsen und das qu├Ąlt sie. Das Ja verursacht Schmerzen und diesem Problem. Diese Schmerzen haben wir im ersten Feld auf den Grund. Das weite Feld ist wahrscheinlich mein Lieblings Feld, weil es mir ganz ganz viel Input f├╝r Content Ideen liefert.

[00:20:20.180]
Denn ihr m├╝sst wissen, dass wir alle erst ins Handeln kommen, wenn unser Schmerz gro├č genug ist. Also erst wenn etwas auf dem Spiel steht, was f├╝r uns eigentlich sehr wertvoll ist, erkennen wir wirklich seinen wahren Wert. Das ist ein Denkfehler, der als Verlust Invasion bezeichnet wird. Und uns Marketer bedeutet das, dass wir unseren Finger immer sehr, sehr, sehr tief in die Wunde legen m├╝ssen. Und wenn wir jemanden ├╝berzeugen m├Âchten, eine gewisse Handlung durchzuf├╝hren, d├╝rfen wir nicht mit dem m├Âglichen Gewinn argumentieren, sondern mit der Vermeidung des m├Âglichen Verlustes.

[00:20:56.000]
Denn die Angst, etwas zu verlieren, wird die anderen Menschen, die euch gegen├╝berstehen, immer st├Ąrker motivieren als der Gedanke, etwas vom gleichen Wert zu gewinnen. In diesem Feld werden wir herausfinden, was das f├╝r eure potenziellen Kunden sein kann. Wir fragen uns Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn mein Wunschkunden so weitermacht wie bisher und nicht ins Handeln kommt? Mit welchen Verlusten muss er dann rechnen? Welche finanziellen Kosten kann das f├╝r ihn bedeuten und welche Gef├╝hle wird es bei ihn ausl├Âsen?

[00:21:24.410]
Das sind wirklich ganz hervorragende Startpunkt f├╝r Content Elemente. Feld Nummer drei das steht dann ganz, ganz im Zeichen eures Wunschkunden. In diesem Feld k├Ânnen wir alles zusammenfassen, was wir heute schon wissen wie der, ja wie die Person tickt. ├ťber welche Kan├Ąle wir sie erreichen k├Ânnen. Welche Entscheidungsprozesse sie durchl├Ąuft. Das Problem bei Go-to-Market Strategien ist ja, dass wir grundlegend unsere Zielgruppe noch nicht so gut kennen. Wir m├╝ssen daher am Anfang m├Âglichst konkrete Annahmen treffen, die wir dann im Laufe der Zeit in den n├Ąchsten Wochen Monaten kontinuierlich weiterentwickeln und testen.

[00:22:04.130]
Hier noch ein Tipp: Fragt euch z.B. welche Informationen und Daten ben├Âtigen die Entscheidungstr├Ąger in den Unternehmen, die erreichen wollt, um eine Entscheidung zu euren Gunsten zu treffen? Im Feld Nr. 4 untersuchen wir dann die L├Âsung. Und hier k├Ânnen wir eure individuelle L├Âsung zusammenfassen, mit der ihr einen einzigartigen Nutzen f├╝r ihre Zielgruppe erbringt. Eure L├Âsung. Das ist entweder ein Service, ein Produkt, eine Technologie oder eine Kombination aus all diesen Elementen. Aber was ihr in jedem Fall ist, was wir auch vergessen, sie ist ein Prozess und ihr m├╝sst eure L├Âsung als ein L├Âsungsprozess betrachten, der aus Schritten besteht.

[00:22:44.930]
Und ihr m├╝sst in der Lage sein, meinen Kunden zu erkl├Ąren, welche Schritte sie durchlaufen m├╝ssen, um am Ende von eurer L├Âsung zu profitieren. Und was zum Beispiel ist der Kern Aspekt eures Produktes oder eures Services, mit dem ihr maximale Resonanz erzeugen k├Ânnt? Das ist dann die ├ťberschrift f├╝r euren L├Âsungsprozess. In diesem L├Âsungsprozess kann man ganz hervorragend eine Verbindung zu den Verlusten ziehen aus Feld Nummer zwei, die ihr dank eurer L├Âsung vermeiden k├Ânnt. Feld Nummer f├╝nf Nehmen wir dann alle alternativen L├Âsung genauer unter die Lupe, die eure Kunden heute schon anwenden, um ihr Problem selbst zu l├Âsen.

[00:23:24.520]
Also das k├Ânnen L├Âsung sein, die eure Wettbewerber entwickelt haben. Das sind aber eventuell auch Workarounds, die eure Wunschkunden selbst erfunden haben wird. Mir ist es wichtig, dass wir aufh├Âren, uns mit dem Wettbewerb zu vergleichen. Ich glaube, darum geht es nicht. Es bringt uns auch nicht weiter. Denn wir m├╝ssen verstehen Was sind die Argumente, mit denen wir und sein Wunschkunden erkl├Ąren k├Ânnen, was uns anders macht. Also wir m├╝ssen Ihnen helfen, uns besser zu verstehen und versucht deshalb lieber nachzuvollziehen, welche typischen Erfahrungen eure Wunschkunden mit den alternativen L├Âsungen bisher gemacht haben.

[00:23:59.830]
Denn dann versteht ihr auch besser, wie sie von wie sich eure L├Âsung unterscheidet. Und ihr k├Ânnt eure Kunden besser beraten und ├╝berlasst einen Wunschkunden dann selber die Entscheidung, mit wem sie zusammenarbeiten m├Âchten. Denn aus meiner Sicht ist das ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zum Thought Leader, d.h. dass man seinen Kunden Orientierung gibt in dem Markt und ihnen hilft, die beste L├Âsung zu finden, auch wenn man selber nicht die beste L├Âsung Option ist. Man ist es dann vielleicht beim n├Ąchsten Mal, aber das Vertrauen, was aufgebaut ist, bleibt bestehen, weil man gut beraten hat.

[00:24:31.000]
Dann das n├Ąchste Feld ist das Versprechen bzw. das Leistungsversprechen. Wir fassen hier die Top Funktionen, Vorteile und Mehrwerte zusammen, mit denen ihr eure Wunschkunden ├╝berzeugen k├Ânnt, eure L├Âsungen zu testen. Beschreibt beschr├Ąnkt euch auf circa drei bis f├╝nf Punkte, mit denen er richtige Begeisterung, echte Begeisterung hervorrufen k├Ânnt. Zum Beispiel beantwortet Fragen wie Warum ist es eure L├Âsung wert, ausprobiert zu werden? Wie wird sich das Leben eurer Kunden ver├Ąndern, wenn sie beginnen, euer Produkt zu verwenden?

[00:25:06.810]
Wie sieht der Mehrwert eurer L├Âsung im Vergleich zu dem Mehrwert der L├Âsung aus, die die Wettbewerber versprechen, dann im Feld Nr.7. Das ist der letzte Baustein von den Story relevanten Baustein A. Schauen wir auf euren unfairen Vorteil. Und hier k├Ânnt ihr alles zusammenfassen, was euch bzw. eure Unternehmen ausmacht. Warum k├Ânnt ihr euren Wunschkunden noch besser helfen als irgendjemand sonst da drau├čen? Wie genau macht ihr das? Woher kommt eure Erfahrung? Wir alle, die wir heute in diesen Meetup sitzene, sind hier, weil ein ganz individuelle Vergangenheit hinter uns liegt, viele Entscheidungen getroffen, die unseren Weg ausmachen.

[00:25:48.850]
Und dieser Weg, der ist unkopierbar. Deswegen ist er auch in einer gewissen Weise unfair. Wir sind alle einzigartig. Und wenn wir kommunizieren k├Ânnen, was uns einzigartig macht, wer wir sind, welche F├Ąhigkeiten wir besitzen und auf welcher Mission wir unterwegs sind, k├Ânnen wir mit diesen ganz einzigartigen Faktoren auch zu einem Mentor und Probleml├Âser f├╝r unsere Kunden werden. Jetzt zum Projektmanagement Part und zum Status Quo. Hier machen wir mal eine Situationsanalyse, wo wir heute stehen.

[00:26:20.730]
Das ist unglaublich wichtig, denn war gerade bei einem Product Launch kommt es darauf an, dass wir die Gefahr des Scheiterns maximal reduzieren. Und das k├Ânnen wir nur, wenn wir im Vorfeld die Schwachstellen erkennen oder erahnen. Deswegen hilft euch dieses Feld dabei, Wissensl├╝cken und Gaps fr├╝hzeitig zu identifizieren, die euch sp├Ąter vielleicht zum Verh├Ąngnis werden k├Ânnten. Wir m├╝ssen in diesem Feld Fragen beantworten wie Mit welchen Problemen m├╝sst ihr wahrscheinlich rechnen? Welche Hindernisse werden sich euch vermutlich in den Weg stellen?

[00:26:52.260]
Welche Entscheidung m├╝sst ihr treffen? Gibt es eventuell gesetzliche Bestimmungen, die sich in der n├Ąchsten Zeit ├Ąndern k├Ânnen, die euch in Zukunft beeinflussen? Das sind alles Faktoren, die wir oft vergessen. Aber zusammengefasst geht es darum herauszufinden, welche Ressourcen euch zum einen heute zur Verf├╝gung stehen und welche Ressourcen ihr eigentlich ben├Âtigt, um erfolgreich zu sein und diese Hindernisse zu ├╝berwinden. Das kann wirklich alles sein. Das k├Ânnte zum Beispiel Wissen oder Kompetenzen f├╝r bestimmte Teammitglieder sein, technisches Equipment oder notwendige Zertifizierungen.

[00:27:21.150]
Hier geht es darum herauszufinden, welche Grundausstattung eure Erfolgs-Toolbox haben kann, sollte, muss, damit ihr ja das Produkt erfolgreich launchen k├Ânnt. Uns in dem letzten Feld geht es um das Ziel, das ihr gemeinsam mit eurem Team definiert. Ein ultimatives Ziel, das euch alle gemeinsam motiviert und auch die Meilensteine, die ihr zwischendurch erreichen m├╝sst, um am Ende ja euer Ziel zu erf├╝llen, zu erreichen. Fragt euch, wie ihr euer Ziel messbar machen wollt und wann ihr wisst, dass ihr auf dem richtigen Weg seid.

[00:27:58.170]
Dabei hilft es zum Beispiel auch, KPIs zu definieren. Gewisse Kennzahlen, mit denen er den Erfolg messen k├Ânnen und diesen vermutlich immer anders deswegen kopiert, nicht einfach KPIs bei einem anderen Projekt funktioniert haben. Denn das k├Ânnte ja ein Fehler sein f├╝r das aktuelle das ist jetzt das Marketing Canvas in Kurzform und ich hab euch ja versprochen, ich zeig euch auch, wie das dann im wahren Leben aussehen kann. Und das mache ich jetzt mit einem Beispiel, aus dem B2B Marketing einbog.

[00:28:27.540]
In diesem Kapitel hab ich quasi das Marketing Canvas in einem Kapitel zusammengefasst und k├Ânnt gerne ganz ausf├╝hrlich noch mehr ├╝ber dieses Beispiel Canvas nachlesen, wenn ihr m├Âgt. Also hier geht es um die Firma WS-Informatik. Das ist ein altes Systemhaus aus Wolfhagen in Nordhessen und das Unternehmen m├Âchte innerhalb der n├Ąchsten zw├Âlf Monate seinen Kundenstamm verdoppeln. Sie arbeiten mit dem Marketing Canvas, um dieses Ziel zu verwirklichen. Und ich werde euch jetzt die einzelnen Felder vorstellen und euch w├Ąhrenddessen auch zeigen oder erkl├Ąren, wie das Narrativ dazu aussieht.

[00:29:01.470]
Ich starte mit dem Feldern eins und zwei, denn das habe ich ja vorhin erkl├Ąrt Das Problem verursacht Konsequenzen, wenn der Kunde nicht ins Handeln kommt und damit ihr auch direkt diesen Zusammenhang versteht, nutze ich die Gelegenheit die Fehler gemeinsam vor uns. Die Herausforderung, die WS-Informatik in diesem Fall identifiziert hat, ist folgender Bei vielen kleinen und mittelst├Ąndischen Unternehmen wachsen IT-Landschaften ├╝ber die Jahre langsam, aber mit der Zeit werden sie un├╝bersichtlich und der professionelle Aufbau einer IT-Infrastruktur w├╝rde sehr viel Fachexpertise und regelm├Ą├čige Weiterbildung ben├Âtigen.

[00:29:38.070]
Aber die Mehrheit der KMU? Die hat ├╝berhaupt nicht die personellen Ressourcen. Diese konstanten, reibungslosen als Abl├Ąufe zu gew├Ąhrleisten und diese Weiterbildung zu realisieren und daraus also das ist das Kernproblem der rot Kurs. Daraus ergeben sich eine Reihe an unter Problemen, die wiederum zu den Konsequenzen f├╝hren. Also die drei Bullet Points auf der Feld Nummer einstehen, den Bulletpoints im Feld Nummer zwei gegen├╝ber. Und ich w├╝rde den ersten mal f├╝r euch herausgreifen das etwas k├╝rzer heute veraltete Server Hardware und schlecht konfigurierte Systeme drosseln die Leistungsf├Ąhigkeit der Netzwerke und damit die Effizienz, der Protest Prozesse und ultimativ eben auch die der Mitarbeiter, denn die sitzen dann viel zu lange frustriert und warten vom PC.

[00:30:21.090]
Au├čerdem kann diese veraltete Server Hardware auch zu einem Kostenfaktor werden, denn meist entsteht ein viel h├Âherer Energieverbrauch als notwendig. Der belastet das IT-Budget...Hallo! Ich habe mich selber unmuted, ich hoffe, das ist okay. Oder wolltest du was sagen? Nein, alles gut. Okay. Alles okay. Also ja, manchmal verursachen eben veraltete Server Hardware unn├Âtige Stromkosten. Das sind also Pain Points, die man vermeiden kann.

[00:31:02.480]
Dann nach. Oh, ich muss noch, ich muss glaub ich mein Screen neu teilen, oder? Ja, jedoch es geht wieder. Ist klar. Okay. Feld Nummer drei Der Wunschkunden wie Essen Informatik m├Âchte eine ganz konkrete Zielgruppe adressieren und hat deswegen eine Checkliste mit Eigenschaften zusammengestellt, die ihre idealen Wunschkunden, die auf Ihre ideale Wunschkunden zutreffen. Und diese Kriterien sind wie ein n├╝tzlicher Filze. Wann immer das Unternehmen jetzt in einen neuen Kontakt hat ein Potenzial Erstkontakt.

[00:31:34.920]
K├Ânnen Sie diesen Filter nutzen, um zu entscheiden, lohnt es sich, mehr Zeit in die Akquise zu investieren? Sie wissen z.B. Sie wollen mit Unternehmen mit weniger als hundert Mitarbeitern zusammenarbeiten. Die sollen noch nicht so weit entfernt sein vom eigenen Unternehmenssitz. Im Idealfall sollten das Unternehmen aus der Baubranche oder dem Handwerk sein. Aber bitte keine Start. Gegr├╝ndet vor 2015 w├Ąre besser. Und gut w├Ąre es auch, wenn es noch keine hausinterne IT gibt oder maximal einen Ansprechpartner ├╝ber die Ansprechpartner hat.

[00:32:03.510]
Dann w├Ąre es Informatik. Etwas genauer nachgedacht und Sie haben drei potentielle Ansprechpartner identifiziert. Das sind quasi Personen, die eine Schl├╝sselrolle im Entscheidungsprozess einnehmen k├Ânnen. Und wer erst Informatik vermutet, dass das entweder die Gesch├Ąftsinhaber bei den kleineren KMU sind oder verantwortliche IT Personen bei dem mittleren Unternehmen und das sind eben ganz hervorragende Annahmen, die man mit Content testen kann. Ich stelle euch mal den dritten Typ vor, der Hauptsache es funktioniert ohne mich Typ. Es ist der Inhaber eines KMUs, der m├Âchte sich auf sein Kerngesch├Ąft konzentrieren und mit dem Thema IT eigentlich so wenig Ber├╝hrungspunkte wie m├Âglich haben.

[00:32:42.810]
Er hat kein IT-Praxiswissen, kein Interesse, welches aufzubauen. Er w├╝nscht sich eine langfristige Betreuung. Ultimativ m├Âchte er eigentlich so viele Aufgaben wie m├Âglich abgeben und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

[00:32:55.080]
Susanne Hier im Jetzt und Jetzt unterbreche ich doch. Ja, ja, ja, ja. Das hei├čt, beim Wunschkunden machst du sowohl die Zielgruppe ein bisschen breiter. Also einzelne Personen, in dem Fall einzelne Entscheider innerhalb der genau deine Zielgruppe.

[00:33:07.860]
Wenn ich das w├Ąre der Idealfall, dass wir es wirklich schaffen. So eine Vorstellung von potentiellen Ansprechpartnern zu definieren, damit man einfach am mit dieser Persona vor Augen besseren Content entwickeln kann. Und dann kann man auch konkreter testen. Die Person, die dann reagiert haben, das Feedback, was dann zur├╝ckkommt. Passt das mit den mit diesen Hypothesen oder so, dass wenn es doch ganz andere Menschen mit den vier auf einmal rede und ja, deswegen empfinde ich das als einen gro├čen Vorteil.

[00:33:33.690]
Man kann auch nur mit der Checkliste starten, dann w├Ąre dann der n├Ąchste logische Schritt aber trotzdem, dass man irgendwann auf Personas typische Personas kommt und uns so die ja, also die Personas, den Kern der Persona anf├Ąngt zu entwickeln und immer weiter feinst tun.

[00:33:52.920]
Ok, ja dann das Feld. Die L├Âsung wie Informatik m├Âchte seine Dienste als General Partner anbieten, der die Prozesse f├╝r seine Kunden ganzheitlich optimiert und dauerhaft betreut. Das ist also eine Dienstleistung, die im Fall kein Produkt, keine Technologie. Und der L├Âsungsprozess hat hier f├╝nf Schritte, wie er sehen k├Ânnt und in diesen f├╝nf Schritten erkl├Ąrt, wie es Informatik ganz klar, wie sie die Probleme Ihrer Kunden beseitigen. Und zwar. Sie starten mit einer ity Infrastruktur Analyse. Das ist so eine Art Gesundheitscheck, wo Sie den Ist-Zustand aufnehmen.

[00:34:27.300]
Part 2 ist es dann auf Basis dieses Gesundheitscheck eine individuelle Beratung zum Optimierungspotenzial erfolgt? In einem dritten Schritt zeigen Sie L├Âsungsstrategien mit Handlungsempfehlungen auf. Und da erfahren die Kunden ganz konkret, wie WS-Informatik in helfen wird, um Kosten einzusparen, produktiver zu werden und Sicherheitsl├╝cken zu schlie├čen. Im vierten Schritt wird dann die L├Âsungsstrategie realisiert. Also es werden die neuen Standards f├╝r sichere und ressourcenschonend IT-Landschaften implementiert und dadurch wird das Unternehmen nat├╝rlich zukunftsf├Ąhig gemacht. Und dann? Der letzte Schritt ist, dass wir erst Informatik, die volle Kontrolle ├╝ber die Verantwortung der IT ├╝bernimmt und sicherstellt, dass auch in Zukunft die neuen Systeme einwandfrei und reibungslos formulieren.

[00:35:15.240]
Wir haben uns dann die alternativen L├Âsung angeschaut und festgestellt, dass die Wettbewerber aus der Branche ├╝berhaupt keine Rolle spielen f├╝r WS-Informatik, weil sie Tagelohn ja haupts├Ąchlich unternehmen, die noch gar keine eigene hausinterne IT besitzen und somit auch bei keinem Wettbewerber. Ja mit keinem Wettbewerber interagieren. Wichtig sind hier nur die Workarounds. Denn nat├╝rlich haben die Kunden eigene L├Âsungsstrategien entwickelt, um ihr Problem zu umschiffen. Wolltest du was sagen, Thomas? Ok, ich hab nur gedacht, du h├Ąttest mal sagen alles da.

[00:35:53.250]
Es gibt einige Workarounds, die wir identifizieren konnten, z.B. die mehrfach Ablage von Daten. Kennt ihr sicherlich auch. Wann immer es keine eindeutige Regel f├╝r Dokumenten Management gibt, entwickeln Mitarbeiter eben eigene und individuelle Ordner, Strukturen und Ablage Gewohnheiten, um ihre Datenfelder zu finden oder mehreren Speicherort. Gibt es dann oft unterschiedliche Versionen einer Datei und die ja parallel existieren dann parallel und so entstehen Daten, Silos und die Nutzer verlieren St├╝ck f├╝r St├╝ck die ├ťbersicht ├╝ber ihre Daten. Ich finde das.

[00:36:30.800]
Ich finde es sch├Ân. Interessant auch, dass es alternative L├Âsungen im Sinne von Wir reden nicht ├╝ber Wettbewerb. Wir haben also nicht im Sinne von Wettbewerb andere Unternehmen, sondern alternative L├Âsungen, die denselben Job machen wie Workarounds. Tats├Ąchlich? Ja, ja, ich. Meiner Erfahrung nach ist das von vielen so nennen wir das eigentlich vernachl├Ąssigt, dass sie sich nur diese Unternehmenslenker haben, also Bewerber, und nicht sich ├╝berlegen Was haben denn die Leute vorher gemacht oder was machen sie denn stattdessen?

[00:36:55.970]
Vielleicht ist der Plan tats├Ąchlich gar nicht so gro├č, dass wir nach einer L├Âsung suchen, sondern sie schaffen sie irgendwie.

[00:37:00.920]
Perfekter Stichpunkt. In dem Fall war es auch so, dass die meisten Kunden noch gar nicht in dieser Awareness-Phase waren. Die haben den Pain ├╝berhaupt gar nicht wahrgenommen, weil mit ihren Alternativl├Âsung sind sie ja ganz gut klargekommen. Aber hat man die dann infiziert, kann man in Verbindung mit den Konsequenzen halt den Finger in die Wunde legen und sagen Willst du denn wirklich so weitermachen? Irgendwann findest du doch gar nichts mehr. Das ist das. Insofern war das spannend, dass wir hier wirklich nur Backgrounds hatten, die wir jetzt gut ansetzen k├Ânnen.

[00:37:30.400]
Ja, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man den Leuten auch zeigen kann, wie viel Zeit das kostet und wie viel Geld das wiederum im Umkehrschluss Opportunit├Ątskosten bedeutet, dann hat man manchmal so einen Ansatz, wo man argumentieren kann.

[00:37:40.770]
Ja, weil das bestimmt auch sehr schmerzhaft ist. Wenn du die Kosten...

[00:37:46.190]
Genau richtig. Ja genau. Ja, dann f├Ąllt Nummer 6 des Leistungsversprechen. Und hier beschreibt Wer ist Informatik? Mit hiermit vier Schritten, wie Ihre Wunschkunden von dem IT Support profitieren werden. Ich nehme mal den ersten Punkt hervor. Das sind wirklich alles Punkte, die Begeisterung hervorrufen sollen. Und der erste Punkt ist eben Sie wollen eine Anlaufstelle f├╝r alle Belange sein, also f├╝r jedes Problem, was irgendwie auftreten k├Ânnte, sagte erst Informatik. Wir haben die passenden Spezialisten bei uns im Team und der ist immer f├╝r euch da.

[00:38:16.550]
Wann immer ihr ihn braucht, ob per Fernwartung oder live vor Ort. Deswegen auch die 75 Kilometer Entfernung, damit es nicht lange dauert, bis dem Kunden geholfen werden kann. Der letzte Punkt ist dann der unfaire Vorteil. Da schauen wir, was wir als Informatik besonders macht. Hier startet es eigentlich schon bei dem Firmennamen. Denn der setzt sich zusammen aus den Initialen der Gr├╝nder. Das ist n├Ąmlich Stephan Werner. Der ist ein promovierter Physiker. Er hat seine erste Software mit 17 entwickelt und Jan Steinhardt, der ein Fachinformatiker ist.

[00:38:47.370]
Und dank ihres gemeinsamen, sehr breiten Wissens ist jede L├Âsung von WS-Informatik ma├čgeschneidert auf die Bed├╝rfnisse ihrer Kunden. Das Unternehmen entwickelt. Er investiert genauso viel Zeit wie n├Âtig, um eine L├Âsung zu entwickeln, die zu 100 Prozent passt. Das ist Ihr Anspruch. Wenn es keine Standardl├Âsung gibt f├╝r einen Kunden Problem, dann programmieren Sie sie in jedem Fall selber. Diese Extrameile gehen Sie gerne. Denn was die beiden begeistert, sind die Probleme, die auf den ersten Blick unl├Âsbar scheinen.

[00:39:17.020]
Dann ja dann nur die beiden zu H├Âchstform auf. Und das ist jetzt die Storylines, so wie es Informatik wirklich ganz einfach und grob zusammengefasst. Jetzt schauen wir nochmal in dem Projektverlauf das Breck Management rein mit dem Status Quo. Also das ist jetzt die Situationsanalyse. Wir sind links, die Ressourcen in der Mitte die Gaps und rechts die Ma├čnahmen. Um diese Toolbox aufzuf├╝llen. Und Ressourcen haben wir bis heute. F├╝nfundzwanzig Kunden, eine Firma, Website mit Blog und Kontaktformular.

[00:39:50.060]
Wir haben einen Newsletter mit 250 Abonnenten, uns ein firmeneigenen Facebook-Account. Aber folgende Probleme sind aufgetaucht Bislang sind alle existierenden Kundenbeziehungen aus pers├Ânlichen Weiterempfehlung entstanden. Es gibt keine nachhaltige Wachstumsstrategie mit klar definierten Vertriebs oder Marketingma├čnahmen. Au├čerdem werden durch das Kontaktformular nur sehr, sehr selten Leads generiert. Das Unternehmen verf├╝gt ├╝ber unendliches Praxiswissen nutzt seine Expertise aber nicht zur Kundengewinnung. Und welche Ressourcen fehlen die vorhandenen Touchpoints? Die m├╝ssten jetzt erst einmal ganzheitlich betrachtet werden. Vielen Touchpoints sollten erg├Ąnzt werden, existierende m├╝ssen ├╝berarbeitet werden und in Verbindung.

[00:40:31.580]
Dazu braucht es jetzt endlich eine angemessene Content Strategie. Au├čerdem muss diese Fachexpertise kultiviert werden, um vertrauensvolle Beziehungen zu neuen Kunden aufzubauen. Jetzt kommen wir zum Ziel. Ich hatte das auch eingangs schon vorgestellt. Das ist das gro├če Ziel, was das ganze Team von WS-Informatik antreibt. Sie wollen die Anzahl ihrer Kunden innerhalb von zw├Âlf Monaten von 25 auf 50 verdoppeln. Und darunter seht ihr ja Handlungsempfehlung f├╝r zwei Quartale. Ich w├╝rde auch empfehlen, nicht weiter als zwei Quartale in die Zukunft zu schauen, weil es eher weniger, wenn man die Chance hat, weil man ansonsten seine kleinteiligen Ma├čnahmen anpassen muss, weil es wird sowieso alles anders kommen als gedacht.

[00:41:15.760]
Und wir k├Ânnen ja in einem Punkt mal herausgreifen Einer der wesentlichen Meilensteine war zum Beispiel, dass es eine Markenbotschafter Strategie f├╝r die Gr├╝nder braucht, damit es endlich einen Weg gibt, die Fachexpertise zu nutzen, um Neukunden zu gewinnen. Dazu m├╝ssen z.B. die Social Media Profile der beiden aktualisiert werden. Es braucht einen Content Kalender, sodass die beiden in regelm├Ą├čig definierten Abst├Ąnden ├╝ber ihre Expertise sprechen k├Ânnen und strategisch lernen, ihr Netzwerk zu erweitern. Und messbare KPIs k├Ânnen hier nat├╝rlich sein eine gewisse Anzahl von Posts pro Monat oder eine definierte Anzahl neuer Follower pro Monat.

[00:41:52.870]
Und ja, das sind so quasi nimmt man f├╝r jede der Ma├čnahmen, die man identifiziert hat, St├╝ck f├╝r St├╝ck kleine Handlungsempfehlung, arbeitet man keine Handlungsempfehlung aus, die man dann ja umsetzt und nat├╝rlich priorisiert, damit man nicht an allen, an allen, auf einem Bereich, allen Bereichen gleichzeitig arbeitet. Das ist ein ideales Marketing Canvas. Es wird sich immer weiter ver├Ąndern und wachsen, ganz unten links sind, ja auch ins Feld f├╝hrt Versionsnummer. Man kann dann quasi die aktuelle Version, in der man arbeitet, immer wieder eintragen, sodass man wei├č, was ist die letzte aktuellste Stand.

[00:42:28.030]
Und ich bin jetzt erstmal am Ende angekommen von meinem kurzen Vortrag und ich w├╝rde mich sehr freuen, wenn ihr Kontakt mit mir aufnimmt, wenn ihr euch zu dem Thema Content oder Marketing-Strategie mit mir austauschen m├Âchtet. Wenn ihr Unterst├╝tzung braucht bei der Implementierung des Kampfes in euren Unternehmen, bin ich sehr gerne f├╝r euch da und er zieht mich gerne mit hinzu, wenn er das Framework testen m├Âchte. Ich begleite euch dann bei den ersten Schritten und helfe euch dann und euer Ziel methodisch voranzubringen und w├╝rde mich freuen, wenn wir in eine Diskussion starten und ihr noch Fragen habt, die ich beantworten kann.

[00:43:08.290]
Ja, also erst einmal vielen, vielen Dank, Susanne. Das war super interessant, offensichtlich auch f├╝r die Teilnehmer, denn es sind noch alle da. Ah ja gut, vielen Dank. Vielen Dank daf├╝r. Ich finde es erstaunlich, dass du das ist glaube ich genau das, was man braucht. Der Vorfahre vor dem Growth Hacking k├Ąme jetzt nicht mehr vor. Zwei Personen vorgestellt haben muss ich mir ums Operative begeht. Aber ich glaube, ein Riesenvorteil ist einfach da, auch das Team einfach auf dieselbe Spur zu bringen und vorher klarzumachen Worum geht es eigentlich, worauf zielen wir hinaus, was unsere Assets, die wir haben.

[00:43:41.560]
Und ich glaube, diese Transparenz herzustellen, ist bei vielen, vielen Unternehmen unheimlich wichtig.

[00:43:46.900]
Meistens ist es auch so, das habe ich beobachtet, dass in dem Kontext wie z.B. in so einem Marketing Workshop die Experten zu einem gewissen Produkt oder Technologie auch zum ersten Mal eigentlich in diesem Kontext zusammensitzen. Die haben dann unglaublich spannende Diskussionen und Aha-Erlebnisse und man verbei├čt sich dann auch schnell mal an dem Thema, weil oft dieses Silo denken gerade je gr├Â├čer Unternehmen sind nat├╝rlich defintiv Problem ist. Man kommt dann selten aus seinen Unternehmensbereich raus und teilt zu wenig Wissen miteinander. Ja genau.

[00:44:16.420]
Der Maximilian hat eine sehr, sehr gute Frage gestellt. Bevor ich die hier kundtue, m├Âchte ich euch noch daran erinnern.

[00:44:22.750]
Ihr habt im Chat auch einen Link zu einem Google Scheet und da k├Ânnt ihr auch Kontaktdaten eintragen. Da findet ihr auch den Link zu Susanna LinkedIn. Und ihr k├Ânnt euch mit ihr auch anschlie├čend vernetzen.

[00:44:33.780]
So aber der Maximilian hatte gefragt, in welchem Status die Produkte sein sollten, um den Markt in Canvas einzusetzen. Ob du da Erfahrung h├Ąttest?

[00:44:44.030]
Ja, also ich habe es immer nur eingesetzt, wenn das Produkt schon da war. Aber ehrlich gesagt, ich w├╝rd's am liebsten dann einsetzen, wenn die Produktidee startet. War dann. Das ist nat├╝rlich am sinnvollsten, weil die Fragen, die in diesem Marketing Canvas Prozess beantworten m├╝sst, werden euch auf jeden Fall helfen, Produkte zu entwickeln, die ihnen mit einer h├Âheren Wahrscheinlichkeit von ihrer Zielgruppe geliebt werden. Weil das sind eben genau diese Fragen, die ich in den letzten also die ich als essentiell erachte.

[00:45:12.070]
Und je eher man wei├č, was es ist, was es f├╝r ein Produkt ist, welche Kan├Ąle ich vermutlich brauche, um es zu vermarkten, desto mehr Vorarbeit kann man leisten und desto besser kann man den Launch planen und ist dann viel entspannter und methodischer. Wenn dann der Launch vor der T├╝r steht, hast du dann keine h├Ąssliche Hauruck-Aktion und denkt da dran mal launch nur einmal.

[00:45:38.510]
Das hat auf jeden Fall kann einen ganz guten Effekt haben, wenn man ebenso Launch entsprechend plant. Wenn das Team dahinter steht, das Unternehmen dahinter steht, um dann gemeinsam eben auch Gas zu geben. Und dann ist fast egal, ob das wirklich ein gro├čes Produkt ist, wie eine neue neue Sensorik Geschichte oder ob es jetzt einfach ein neues E-Book ist.

[00:45:56.080]
Zum Beispiel das ich hier raus gebe. Weiterfragen sehr gerne willkommen. Einfach in den Chat schreiben oder sich kurz melden ent-muten.

[00:46:06.070]
Und dann entmute ich mich nochmal. Servus Susanne, vielen Dank f├╝r den tollen Vortrag. Echt klasse! Ich h├Ątte noch eine Erg├Ąnzung und ein Tipp. Tats├Ąchlich. Ich pers├Ânlich habe n├Ąmlich sehr sehr viel mit z.B. so Business Model Canvas zu tun und wir helfen auch Unternehmen oder auch unserem Unternehmen, diese Ideen, die man hat, dort fr├╝hestm├Âglich einzutragen. Aber was sehr, sehr schwer ist und wo sehr viele dran scheitern, weil sie das Produkt immer im Hinterkopf haben, ist die Hypothesen, die ich in die BMC reinschreibe, nach au├čen zu kommunizieren.

[00:46:42.610]
Also eigentlich genauso wie du auch gesagt hast, die Marketing Canvas soll die weiterentwickeln, die es immer iterativ und so weiter. Solltest du eigentlich auch die bist das Business Model Canvas sein. Nehmen wir an beschreibendes Business Model Canvas im Kunden Segment ganz rechts Sch├╝lerinnen und nachher sind es aber Studenten dann validiert. Ich h├Ątte diese Hypothese, dass ich am Anfang Sch├╝ler hatte und bei dir ist es das Feld Wunschkunden. Und damit k├Ânntest du auch da nochmal einen Ansatz finden, um den Unternehmen zu sagen Ich helfe euch eben diese Hypothesen Test f├Ąhig zu machen, weil viele Leute k├Ânnen eben diesen Produkt Gedancken nicht transformieren in Kommunikation.

[00:47:21.910]
Ja ich verstehe. Interessanter Punkt. Ich hab jetzt grad ganz viele Gedanken, die ich gerne fragen w├╝rde oder? Oder Ideen oder Herausforderung, die ich auch bei der implementierung von dem canvas noch noch besprechen wollte. Diese. Dieses. PDF sich gezeigt habe. Oder dieses framework. Das dient jetzt echt nur zur vorstellung. Ich w├╝rde. Ich glaube jedes Unternehmen sollte das Projektmanagement Tool mit dem es arbeitet nutzen, um dieses Template nachzuempfinden, weil es wird niemals leben und dann bleiben die Informationen auf der Strecke, werden nicht gelebt oder weiter kommuniziert.

[00:47:54.610]
Wenn sie nicht f├╝r alle zug├Ąnglich sind, ist es dann wirklich nur eine Datei, die irgendwo irgendwo vielleicht noch mehrfach kopiert auf den Rechnern lebt? Es bringt ja nichts, also jedes Projektmanagement-Tool hat auf jeden Fall heute die notwendigen F├Ąhigkeiten, dieses Tool abzubilden, sodass man die Handlungsempfehlung direkt in Tasks ├╝berf├╝hren kann. Mitarbeiter damit beauftragen kann und alle in diesen Prozess einbinden kann. Und ich glaube, dann kann man richtig was ver├Ąndern und bewegen. Weil man dann gemeinsam an dem Marketing Canvas gearbeitet hat.

[00:48:30.710]
Alle kennen die vereinfachte ├ťbersicht und haben aber gleichzeitig im Projektmanagement Tool ausgearbeitet, was es bedeutet f├╝r die Umsetzung. Wenn du mir jetzt noch folgen kannst, dann w├Ąre ich sofort dabei.

[00:48:43.190]
Also bestimmt egal obs Asana oder Jira oder Co ist. Genau. Man sollte es dann eigentlich so tagen, dass man direkt wei├č, in welche Kategorie das geh├Ârt. Ja, man kann es auch umbenennen. Das ist quasi jetzt Marketing Canvas, was f├╝r mich funktioniert. Bin mir nicht sicher, ob es in f├╝nf Jahren vielleicht anders aussieht bei mir, weil man ja, man muss sich so einen Prozess auch zu eigen machen und nach seinen eigenen Herausforderungen vielleicht auch Begriffe ├Ąndern.

[00:49:11.210]
Vielleicht nochmal Unterfelder einf├╝gen und ich glaube, mir ist es einfach nur wichtig, dass ihr heute nach dem Call oder nach diesen Meetup vielleicht einfach behaltet. Man kann ein Problem in der Canvas-Form l├Âsen und das macht mich kreativer und flexibler, weil ich einfach zum Querdenken angeregt werde. Diese Canvas formen selber am Ende ist wirklich magisch. Was dann passiert in diesem Denkprozess, in diesem Workshop Prozess. Das kann man nicht, kann man nicht vorher planen. Aber man f├Ąngt dann irgendwann an Dinge zu sehen, einfach weil sie nebeneinanderstehen oder quer oder ├╝bereinander, an die man nicht gedacht hat.

[00:49:47.240]
Und dann hat man diese Aha-Erlebnisse. Deswegen braucht es in jedem Fall eine Zusammenfassung der Quintessenz dieser Erkenntnis, vor allem aber die Langform, all die Informationen, die man vorher braucht, um dahin zu kommen. Die solltet ihr in eure eigenen Projektmanagement Software erfassen. Das, was Canvas parallel f├╝hren.

[00:50:09.170]
Entschuldige, das passt perfekt zu der Frage, der Philipp Hoppe gestellt hat. Ja, genau. Philipp, du kannst hier entmuten.

[00:50:16.970]
Ansonsten lese ich deine Frage vorhin ja genau, weil die Philipp Hoppe hier. Ich merke gerade, dass diese Frage jetzt schon angerissen wurde und auch beantwortet wurde. Ich hab n├Ąmlich mich gefragt, ob hinter jedem einzelnen Feld noch eine ausf├╝hrliche Ausformulierung von Empfehlungen, also Details und Insights sind. Keine Ahnung was steckt und das kam mir jetzt wurden deine Antwort schon wor├╝ber? Ja, schlie├člich finde ich jetzt sofort so ein bisschen die Frage an, wie du eigentlich arbeitest f├╝r dieses Canvas, weil es Canvas ist ja, im Grunde nur so ein bisschen Framework und jeweils eine Inhaltsangabe und tats├Ąchlich auch eine Zusammenfassung der Essenz. Aber dahinter stecken ja jetzt einzelne Prozesse, die du mit deinem Kunden ja durchf├╝hren musst. Du musst du ja wahrscheinlich in Workshops, in einzelnen Sessions und Interviews, in allen m├Âglichen interaktiven Formaten deinen Kunden diese Information aus der Nase ziehen sozusagen und aufbereiten und kommunizieren.

[00:51:13.870]
Ja, das ist eine komplexe Frage. Also mit dem Canvas arbeiten soll ja letztendlich das Unternehmen. Was in jedem Fall entstehen wird, ist so eine Art Big Picture Story. Das ist quasi eine Ausformulierung der Felder, die wirklich so lebendig und detailreich ist, dass du damit in jedem Fall eine klassische Produktbrosch├╝re schreiben k├Ânnen, es aber auch eine Landing Page, aber auch ganz viele Content Ideen hast f├╝r Social Media Posts, auf die n├Ąchste Messe gehen k├Ânntest du w├╝sstest, was sind die Highlights f├╝r Kernbotschaften f├╝r einen Messestand, weil im Endeffekt ist das Canvas.

[00:51:48.080]
Also wenn du dir jetzt z.B. so einen Kinofilm vorstellst, sag mal Herr der Ringe, die Gef├Ąhrten. Bei mir ist das kein Witz. Der Trailer, der im Kino l├Ąuft, sie alle Leute begeistern wird, in diesen Film zu gehen, weil sie eine Ahnung haben, was sie erwartet und sie so eine Vorfreude entwickeln. Aber der eigentliche Kinofilm mit seinen Details und diesen spannenden H├Âhen und Tiefen ist an diese ausformulierte Erkenntnisform. Ich bringe Unternehmen dahin, beide Formen zu entwickeln und dann letztendlich die Content Elemente, die aus dieser ausformulierten Form entstehen, f├╝r z.B. eine Webseite, eine Landing Page.

[00:52:23.180]
Ich wei├č nicht ein Press Release et cetera aufzubereiten. Das nimmt man sich, zieht man sich dann einfach heraus. Und im Idealfall hat man dann auch in diesem Workshop, in diesem Prozess mit mir gelernt, wie man das dieses Marketing Canvas so betrachtet, dass es das Zuhause quasi f├╝r das Wissen wird rund um das Produkt und f├╝ttert immer wieder nach aktualisiert immer wieder, sodass alles auf den letzten, auf dem aktuellsten Stand bleibt. Bis Wissen zu den Kunden, Wissen zum Markt, zu den alternativen L├Âsungen.

[00:52:51.980]
Man lernt immer dazu. Das hatte Tomas ja auch eingangs schon gesagt. Deswegen ist es ein lebendes Dokument.

[00:52:58.160]
Hat man aber...ist es es wirklich ein Dokument, Word Doc oder eben Google Doc irgendwo liegt? Das Ja ist es. Das liegt an euch, was f├╝r euch am besten funktioniert. Es sollte, es sollte. Also ich finde es gut, wenn es ein Dokument ist, aber man kann das sicherlich auch aufbrechen in einzelne Felder. In einem Trello Board w├╝rde es sicherlich genauso gut funktionieren, wo es die Komplexit├Ąt da drunter unter der oder der Oberfl├Ąche, diese Komplexit├Ąt sehr sehr grenzenlos.

[00:53:23.330]
Im Grunde genommen, wo es hervorragend funktioniert ist auch mit dem Collaboration Tool wie Mural oder Miro. Da machen wir das h├Ąufig mit unseren Kunden, kann auch jeder virtuell dazu schreiben und dann hat man diesen ganzen Canvas und alle Informationen die dahinterlegen auf einem Board im Prinzip angesammelt. Wir haben noch eine Frage von Irena Scheck am Irina kannst dich gerne entmuten. Ansonsten w├Ąre ich auch gerne mal gefragt. Ja, ich kann es mal versuchen. Oh, ich hab Parlament.

[00:53:53.420]
Jetzt ja. Ah, sehr gut. Ich hoffe, meine Tochter lasst mich aussprechen. Also folgendes Wir suchen einen ganzheitlichen, wasserdichtes Ansatz Ansatzpunkt unten Sponsoring Konzept f├╝r das Unternehmen zu entwickeln. Wir sind im Cloud Bereich t├Ątig. Und Ziel ist ein bisschen so die Bekanntheit zu steigern und wir suchen da einfach einen alternativen Ansatz im Moment siehst du da eine Einsatzm├Âglichkeit. Ich w├╝rde mal sagen Ja.

[00:54:20.340]
Also wenn du jetzt n├Ąmlich im Augenblick ganz viele Fragezeichen hast und uns noch nicht so wirklich die Informationen gewichten, kannst du dir helfen, eine Entscheidung zu treffen oder nicht wei├č, wer n├Ąchster Schritt aussieht und dir die Klarheit fehlt, dann ist das ist das Tool genau das, was du jetzt brauchst. Also weiter Du wirst dann einfach gezwungen, die Fragen zu stellen, die vielleicht auch unangenehm sind, weil man dann ein bisschen recherchieren muss und vergleichen muss. Aber letztendlich mit so einer 360 grad Analyse kommst du denn zu deiner L├Âsung?

[00:54:47.500]
Also ich komme immer zu einer L├Âsung und ich bin ganz sicher, dass das es sich lohnt, sich intensiv mit einem mit etwas zu besch├Ąftigen, aber keine Zeit zu verschwenden mit den unwichtigen Fragen, sondern mit denen, die wirklich wichtig sind. Deswegen diese neuen Felder. Also wir k├Ânnen gerne in Kontakt bleiben und wir k├Ânnen das auch vertiefen. Und ich schicke dir auch gerne das Teamplay zu, aber dann kannst du austesten dar├╝ber was jetzt reden.

[00:55:12.680]
Jetzt denke ich.

[00:55:14.130]
Was fehlt jetzt noch die Frage Kann man das Template runterladen?

[00:55:17.070]
Ja, also direkt auf meiner Webseite, da hab ich es auf Deutsch und auf Englisch. Wenn man Marketing Canvas Punkte betritt, kann man sich auf Deutsch einladen.

[00:55:25.050]
Ansonsten gibt's eine englische Landing Page, die... In einem Wort? Marketing minus Canvas. Genau, sehr cool.

[00:55:34.830]
Weitermachen. Eine Bitte noch an alle, die noch da sind. Also noch sehr sehr viele. Bitte sag mir nochmal, was eure pr├Ąferierte Uhrzeit f├╝r diese Meetups w├Ąre. Schreibt also mal kurz in den Chat, ob das vormittags ist, mittags die Mittagspause oder wie es heute gemacht haben. Irgendwie nachmittags um 5 Uhr, um 16 Uhr um 18 Uhr. Schreib das bitte einfach mal kurz in den Chat, damit wir entsprechend hier auch unproduktiver k├Ânnen sozusagen a das f├╝r m├Âglichst viele Leute gut passt.

[00:56:04.020]
Das scheint zu funktionieren. Sehr sch├Ân. Gehen wir alle also einmal will Bahrains mal nie mehr wieder haben. Bisschen mehr valide Daten haben wir und ihr wisst ja Growth Marketing ist Daten basiert. Wunderbar! Hat noch jemand eine Frage f├╝r Susanne? K├Ânne ich das jetzt noch ├╝berlegen, w├Ąhrend ich das ├╝berlegt, noch eine Ank├╝ndigung Das n├Ąchste Meetup findet in knapp drei Wochen statt. Da haben wir dann den Philipp Reittinger. Der ist Gesch├Ąftsf├╝hrer von der sehr erfolgreichen, sehr guten Agentur ZweiDigital und er wird uns mit ganz operativ dieses Mal mit Hacks f├╝r Facebook Advertising schlauer machen. Das wird schon mal sehen. Es wird sehr, sehr cool und f├╝r jeden der im Facebook Advertising unterwegst ist, ist da auf jeden Fall was Neues dabei. So. Dann. Haben wir es, glaube ich auch. Ich sehe jetzt keine neue Frage mehr. Ansonsten, wie gesagt, steht euch Susanne auch noch gerne auf Linkt zur Verf├╝gung.

[00:57:08.630]
Nichts, nichts, das ich lieber spreche als strategisches Denken. Content Strategien. Das ist Echtzeit. Ich sag euch die Wahrheit.

[00:57:17.480]
Das sieht man. Die anderen. Das ist ja wirklich. Was. Was. Glaube ich dann. Fordert. So gut macht. Mal abgesehen davon, dass du einer der wenigen, die immer das schaffen, nur ein Bild pro Punkt zu schreiben, zu zeigen. Und das finde ich ganz ganz toll.

[00:57:28.250]
Der J├Ârg stellt noch die berechtigte Frage, wie er diese Veranstaltung abonnieren kann. J├Ârg, danke f├╝r diese Frage. Das kannst du tun, indem du beispielsweise auf LinkedIn gehst, dort Hello Growth suchst und uns als Firma abonnierst. Dann darf ver├Âffentlichen wir auch jedes Event. Ebenso kannst du mir auf LinkedIn folgen, am oder falls du auf Meetup unterwegs bist. Auch da findest du uns in jeder gr├Â├čeren deutschen Stadt und Wien.

[00:57:52.790]
Ich h├Ąnge das aber gerne auch nochmal dann rum. Ja, also diese ├ťberzeugung, Susanne, das ist wirklich, was mich besonders macht und wie ich dich jetzt auch erlebt habe, glaube ich, dass die Kunden schon Schlange stehen werden, um dir helfen zu lassen.

[00:58:05.900]
Denn dieses kann, dass du es wie du sagst. Wenn man es wirklich mal sich bildlich darstellt und sich zwingt, es auszuf├╝llen. Es er├Âffnet einfach den Kopf in dem Moment. Es ist einfach. Es ist eigentlich ein sehr billiges Tool, sehr einfaches Tun. Aber das funktioniert ja auch so gut.

[00:58:20.240]
Aber der Aha-Effekt ist halt echt bombastisch. Ja, genau so sehe ich auch so. Es ist ein ganz toller Moment, wenn man merkt, dass da so ein roter Faden entsteht und dass 90 prozent von den Dingen, von den du geglaubt hast, du brauchst es eigentlich vollkommen unwichtig sind und die fallen einfach weg und du kannst die kannst die hinten anstellen und kannst dich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Da kann man n├Ąmlich auch so eine Art ich wei├č nicht Elevator Pitch herausarbeiten.

[00:58:46.500]
Der liegt dann quasi auf der Hand. Den sieht man dann auch auf einmal. In dem Marketing k├Ąme es zum ersten Mal und den k├Ânnen die Leute sich auch merken, weil er logisch ist, weil er sich eben aus dieser Story aufgebaut hat und sagen Ja, f├╝r alle, die Aha-Effekte m├Âgen, ist es auf jeden Fall ein sehr spannendes Tool. Und f├╝r Menschen, die es leid sind, zu viele Informationen am mit sich herumzuschleppen und nicht wirklich wissen, was davon relevant ist, kann man das mal alles mit seinem Team diskutieren, merkt man n├Ąmlich auch, was es wirklich ankommt.

[00:59:17.460]
Wenn wir hier jemanden von Agentur haben wir festgestellt auch im Rahmen eines Briefings kann das Wunder wirken, auf so einem Format zu arbeiten. Nat├╝rlich d├╝rft ihr jetzt nicht das Format klauen, sondern das ├╝ber andere Susanne kann euch dabei aber helfen, das Tool zu nutzen.

[00:59:33.340]
Ja, in diesem Sinne. Ich glaube, es hat viel Spa├č gemacht. Mir auch. Wie gesagt, es war mit Abstand des gr├Â├čten virtuelle Meetup, das wir bisher hatten. Das finde ich toll. Vielen, vielen Dank, dass ihr alle dabei wart. Die Aufzeichnung dieses wunderbaren Meetups werdet ihr finden auf YouTube auf dem Kanal von Hello Growth in. Wenn es auf LinkedIn posten auf Xing posten auf den Meetup-Gruppen, wenn wir es posten und dort k├Ânnt ihr es dann auch gerne und uns noch euch nochmal in Ruhe anschauen und auch mit euren Freunden, Kollegen und euren Kindern teilen.

[01:00:03.800]
Das war's von meiner Seite. Wenn es euch gefallen hat, bezieht es bitte weiter. Wenn nicht, behalte es gef├Ąlligst bei euch. Ich freue mich auf das n├Ąchste Mal am 12.11. Dann zum Thema Facebook Advertising mit dem Philip Reittinger.

[01:00:13.700]
Ich w├╝nsche den wundersch├Ânen Abend euch auch Abend. Vielen Dank und tsch├╝ss.


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